SCHMERZTHERAPIEZENTRUM
Schmerzklinik
&
Schmerzpraxis


Schönbornstr.10
97980 Bad Mergentheim

Tel.: +49(0)7931-5493-0
Fax: +49(0)7931-5493-50

www.schmerzklinik.com

E-Mail: stz-info@t-online.de

 

Erfahrung schon seit 1983

BEINSCHMERZ
(chronischer Beinschmerz)

Hier können Sie Textteile überspringen und direkt zu folgenden Untertiteln gelangen: Schmerzen, die vom IschiasnervN. femoralis oder vom Plexus lumbalis ausgehen, oder Blutgefäße betreffen. Zu den Behandlungsmaßnahmen gelangen Sie hier: Therapie

Ein Beinschmerz kann du rch unterschiedl ichste Erkrankungen hervorgeru fen werden. Der besseren Übersich t wegen werden d iese in vier Haup tgruppen unterteilt:

  1. Chronischer Bei nschmerz bei dem der Ischias-Ner v (N. ischiadicus) einsch ließlich seiner End äste beteil igt ist, bzw. die Sch merzreizleitung ausschließlich oder überwiegend über diesen Nerv erfolg t

  2. Chronischer Bei nschmerz bei dem der vordere Oberschen kelnerv (N. femoralis) einsch ließlich seiner Endäste beteilig t ist, bzw. die Schmerzreizleitung aussch ließlich oder überwiegend über d iesen Nerv erfolgt

  3. Chronischer Bei nschmerz bei dem (an dere) Nerven des Plexus l umbalis (= Nervengeflecht dessen Wu rzeln dem Rückenmark der meh r oberen Lendenwirbelsäule en tstammen) beteilig t sind, bzw. die Sch merzreizleitung über diese Nerven erfolg t

  4. Chronischer Bei nschmerz der von den Blu tgefäßen (Adern, Schlagadern) ausgeh t (z.B. ar terielle Verschlußkrankheit, arterielle Durch blutungsstörung).

  5. andere Ursachen

Die  einzelnen Schmerzformen

Zu 1:
Der Begriff "Ischialgie" beschreibt einen
Beinschmerz, der im Verlauf des Isch iasnervs (Gesäß, rück wärtiger Oberschenkel, äu ßerer und hinterer Unterschen kel sowie Fu ß bis zur Großzehe vor) au ftreten, wobei die Schmerzen aber nich t den kompletten Nerven verlauf umfassen müssen, son dern es können je nach Ursache auch nur einzelne Absch nitte betroffen sein.
Eine der häufigsten Sch
merzursachen für einen Beinschmerz im Ausbreitungs gebiet des N. ischiadicus ist der pe riphere Projekt ionsschmerz (= mehr oberflächliche Schmerzaus strahlung bzw. Schmerzverlagerung) bei Affek tionen (= Störungen, Erkran kungen) der spinalen (= das Rücken mark betreffenden) Nerven wurzeln L4-S3. Eine Ischialgie au fgrund dieser Schmerzursache geht meis t, aber nicht zwingend, mit Schmerzen im Lumbal bereich (Lumbalgie) einher, in diesem Falle lau tet die Diagnose dann Lum boischialgie.
Die echte Ischiasn
eu ralgie (Isch iadikus-Neuralgie), als eigenständ iges Krankheitsbild, gekennzeich net durch häufige, attacken förmige Beinschmerz en von wenigen Sekunden Dauer en tlang des Nervenverlaufs ist sel ten.

Nicht selten en tsteht ein Ischiasschmerz in folge von Verletzungen oder iatrogen (= durch ärzt liche Einwirkung verursach t) durch Operationen im Bereich der fte und des Oberschenkels. Meis t bestehen dann Dauerschmerzen bzw. l änger anhaltende Sch merzepisoden. Ein Beinschmerz kann auch durch fal sch gesetzte Spritzen ins Gesäß en tstehen. Gefürch tet sind dabei besonders Rheuma mittel. Das Sch merzbild ist dem einer Kausalg ie (Kom plexes regionales Schmerzsyndrom Typ II, C RPS Typ II) (= typische brennen de Schmerzen bei einer Nerven verletzung) ähnlich (bren nender Schmerzcharakter mit schmerz haften Empfindungsstörungen).
Eine sch
merzhafte Neuritis (= Nervenen tzündung) des Ischias kann durch die Zucker krankheit (auch im Rahmen einer Pol yneuropathie) oder auch durch Al koholmißbrauch entstehen. Der l änger anhaltende Beinschmerz t ritt bei dieser Ursache m eist beidseitig auf.
Auch Vergiftungen mit einem Schwer
metall (z.B. Thall ium, Blei, DDT) können im Sin ne einer Neuritis zu einer Isch ialgie und damit zu einem  Beinschmerz führen. Typ isch sind dabei mo tor ische und sensible (= die Muskelkraf t und die Empfindung bet reffende) Stö rungen oder gar Aus fäl le.

Isolierte chron ische Schmerzen im Bereich der Un terschenkelaußenseite und des Fu ßrückens können auf ein Fibul aköpfchen-Syndrom zurückzu führen sein. Am Fibulaköpfchen (= Köp fchen des Wadenbeins) liegt der N. peron eus communis (= ein Nervenas t des Ischias) un mittel bar am Knochen und kann dort leich t komprimiert werden, so z. B. durch einen Gips verband, oder durch Brüche und Verren kung in diesem Bereich. Für ein Fibula köpfchen-Syndrom sind nach un ten ausstrahlende Schmerzen bei Dru ck auf den Nerv hin ter dem Köpfchen des Waden beins typisch.
Das subaku
te oder chronische Tibialis-anterior-Synd rom, ebenfalls ein sog. Kom pressionssyndrom, geht mit Schmerzen an der Schien beinvorderseite einher, verursach t durch eine Nervenkompression in der Tibial isloge (= die sog. Streckerloge, ein Raum mi t geringer Ausdehnungsmöglichkeit).
Das aku
te Tibialis-anterior-Syndrom ist ein Not fall, der sofort operativ behandel t werden muß (Drucken tlastung durch Spaltung der binde gewebigen Muskelumhüllung).
Das vordere Tarsaltunnelsyndrom entsteh
t am Fußrücken durch Kom pression des N. peroneus profun dus (= Nervenas t des Ischias) unter dem Ligamen tum cruciatum (= gekreuz tes Bindegewebsband), so z.B. durch zu en ges Schuhwerk. Druck auf das Ligamen tum verstärkt die Beschwerden am Fu ßrücken.
Das hintere Tarsaltunnel-Syndrom, eben
falls ein sog. Nervenkompressionssyndrom, en tsteht durch eine Kom pression zwischen Innenknöchel und Ret inaculum flexorum (= Halteband für die Beugemus kulatur zwischen Innenknöchel und Fersenbein). Ty pischerweise treten Schmerzen und Gefü hlsstörungen an der Fußsoh le, vor allem beim Gehen und nach ts auf.
Die Morton-Neuralgie, (Morton-Metatarsalg
ie) eine sog. Metatarsalgie (= Mittel fußschmerz) ist auf eine Neu rombildung (= gutartige Nervenauftreibung) durch Druc k auf die Nn. dig itales II-IV (= Nerven, die die Zehen ver sorgen) zurückzu führen. Die Patienten klagen über bren nende Schmerzen im Bere ich der vorderen Fu ßsohle. Der brennende Schmerzcharak ter gibt An laß zur Verwechslung mit einer Sym pathalgie (= Schmerzen au fgrund einer Reizung des un willkürlichen Nervensystems).
 

Zu 2:
Irritationen und Schäd
igungen des vorderen Oberschen kelnervs (N. femoralis) können en tsprechend dem ausgedehn ten Versorgungsbereich zu vielfältigen Beinschmerz en führen.
Der Nerv versorg
t sensorisch (= die Empfindlichkeit be treffend) die Vorderseite und die meh r untere Innenseite des Oberschen kels sowie die mittlere Kniereg ion und streifenförmig die Hau t an der inneren und vorderen Fl äche des Unterschenkels bis zum inneren Fu ßrand ((N. saphen us (= Endast des N. femoralis)). Im Verl auf des vorderen Oberschenkelnervs (N. femoral is) gibt es aber bevorzug te typische Irritations- oder Schädigungs lokalisationen:

  1. Nervenwurzeln L1-L4 (= 1.  bis 4. Lendenwirbelsäulensegmen t).

  2. im Becken: Kom pression durch Tumore des Beckens u nd des weiblichen Genitale, Operat ionen wie Herniotomie (= Leis tenbruch-Operation), Hysterektomie (= En tfernung der Gebärmutter, TE P (= künstliches Hüftgelenk) und aorto femoraler Bypass (= künstliche Ge fäßverbindung zwischen der Bauch- und Oberschen kelschlagader), darüberhinaus Aneurys men (= krankhafte Wandausbuch tungen einer Schlagader), Einblutungen in folge einer Behandlung mit Marcu mar (= ein Mittel zur Blu tverdünnung) und Bestrah lungsfolgen.

  3. Bereich des Ligamen tum inguinale (= Leistenband): Kom pression durch eine Schenkel hernie (= Leistenbruch)

  4. Bereich des Kn iegelenks: Ergußbildung (Reizergu ß)

Tibialis-Logen-Syndrom (auch als Tibialis-an terior-Syndrom bezeichnet) - Dieses Kompartmentsyndrom (vorderes) bzw. Kompressionssyndrom geh t m it Schmerzen an der Schienbeinvorderseite ein her, verursach t durch eine Nerven kompression in der Tibialisloge (= die sog. St reckerloge, ein Raum mit geringer Aus dehnungsmöglichkeit). Am Unterschenkel kan n auch ein sog. laterales ode r auch hinteres Kompartmentsyndrom auft reten.


Zu 3:
Die Meralgia paraesthetica ist eine isol
ierte Neuritis (= Nervenen tzündung) des Nervus cutaneus femoris lateral is und äußer t sich in einem Brennschmerz und Empfindungsstörungen (Dysästhes ien) an der Oberschen kelaußenseite sowie Druckschmerz ein wärts vom vorderen oberen Darmbein stachel.
Ursachen: mechan
isch (Kompressionssyndrom, beding t durch Druck un ter dem Leistenband oder auch Druc k- oder Zugeffekte im Nerven verlauf, v.a. am Austrittsor t aus dem Becken), toxisch (= durch Gift einwirkung verursacht) z.B. bei Alkohol ismus, infektiös (= durch Ans teckung verursacht) z.B. bei Syph ilis.

Beinschmerz in Folge einer Nervens törung oder Nervenschädigung des obt uratorius:
Entsprechend dem Versorgungs gebiet treten Sch
merzen und Parästhes ien (= schmerzhafte Mißempfindungen) im Bere ich des mehr un teren und inneren Oberschenkels mit Ausstrah lung ins innere und untere Kn iegelenk auf. In seinem relativ achsen nahen Verlauf kann der Nerv durch benachbar te Prozesse geschäd igt werden: z.B. Bandscheibenprol aps (= Bandscheibenvorfall), Stö rungen im Bereich des M. psoas (= Mus kel im Becken) und P rozesse im kleinen Becken. Auc h bei Becken brüchen ist der Nerv gefährde t.
Das sel
tene Wartenberg-Syndrom ist durch wandernde Beinschmerz en gekenn zeichnet, die im Versorgungsbereich des N. obtu ratorius (Oberschenkelinnenseite), N. cu taneus femoris lateralis (Oberschen kelaußenseite) und N. femoral is (vorderer Ober- sowie in nerer und vorderer Un terschenkel) auftreten. Typisch erweise kommen Besch werden in der oberen Extrem ität (bevorzugt Schul ter und Hand) hinzu. Die Ät iologie (= Ursache) und Pathogenese (= En tstehung / Entwicklung) dieser wandernden Polyn euritis (= Entzündung meh rerer Nerven), auch als Neuritis mig rans (= wandernde Nervenen tzündungen) bezeichnet, sind unbekann t.
 

Zu 4:
Beinschmerz bei venösen
(= die Adern bet reffende) Erkrankungen:
Häufigste Störu
ng des venösen Systems ist d ie chronisch venöse Insuffizienz, eine venöse Durch blutungsstörung auf der Grund lage einer venösen Abf lußstörung. Diese Stauung äußer t sich in tagsüber zuneh mendem Schwere- und Schmerzgefühl so wie in Beinschwellungen. Eine venöse I nsuffizienz liegt vor, wenn der Knöchel umfang morgens und abends um meh r als 1,5 cm differiert. Bei der klinischen Un tersuchung fallen eine Varikosis (= dich tes Geflecht oberflächlicher Kram pfadern), eine livide (= bläuliche, fahle) Ver färbung der Haut, Ödem (= Sch wellung) und Pigmen tstörungen auf. Bei weiterem For tschreiten der Erkrankung kann es zu ausg edehnten troph ischen (= mit Zeichen einer Mangelernährung ein hergehenden) Störungen mit U lcera cruris (= Beingeschwür, offenes Bein) kom men, begleitet von hartnäckigen Venen schmerzen.
Häufiger ver
bleiben nach einer aku ten Thrombophlebitis (= Venenen tzündung mit Verschluß durch Blu tgerinnsel) oder Thrombose (= Bildung von Blu tgerinnsel) hartnäckige und oft auch hef tige Venenschmerzen auf grund eines sog. postthrombotisches Syndroms (= Krank heitszeichen die auf eine vorangegangene Throm bose zurückzuführen sind).

Beinschmerz bei arteriellen (= die Schlag adern betreffende) Erkrankungen:
Eine arterielle Durchblutungsstörung kan
n sowohl organ isch (= als Erkrankung die Blut gefäße selbst betreffend) als auch funkt ionell-vasospastisch (= überschießende Gefäß verengung) bedingt sein. Dabe i sind fließende Über gänge wie beim Ergotismus (siehe un ten) oder d em Morbus Raynaud (auch als Ra ynaud-Syndrom, vasospast isches Syndrom oder Ischaem ie-Syndrom bezeichnet, siehe un ten) möglich.
Die Symp
tome (= Krankheitszeichen) der organ ischen arteriellen Durchblutungs störungen hängen vom Ausmaß der Stenos ierung (= Veren gung) ab, aber auch davon, w ie rasch sich diese entwickel t, denn bei langsamem Fort schreiten können sich Kol lateralen (= Gefäße, die eine Veren gung umgehen) bilden.
Deshalb reicht die kl
inische Symptomatik (= Krank heitszeichen) von einer unbest immten Mißempfindung in den Beinen ü ber die klass ische Claudicatio intermittens (= Schaufensterkrankheit) bis zu heft igsten akuten Schmerzen, verursach t durch eine Embolie (= plöt zlicher Gefäßverschluß). Bei Belastung zu nehmende Schmerzen, Bl ässe und Untertemperatur der Hau t, abgeschwächte oder fehlende perip here Pulse und Neigung zu Nek rosen (= abgestorbenes Gewebe) (hpts. ße oder Hände) sind die charakteristischen Merk male.
Patienten mit einem Beinschmerz bei obliterierender Atherosklerose
(= zum Ver schluß führende Verhär tung des Gefäßbindegewebes) we isen in der Regel die bekann ten Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie Nikot inmißbrauch, hoher Blutdruck und Fettstof fwechselstörungen auf. Man ifestiert sich die Krankheit in rel ativ jugendlichem Alter, vor allem bei Männ ern, muß bei exzessivem Nikot inmißbrauch an eine Thrombangitis obliterans (= Blutgefäßwanden tzündung, die zum Verschluß führ t) gedacht werden. Ätiolog isch (= bezüglich einer Ursache) wird eine Auto immunreaktion ( = gegen körpereigene S toffe gerichtete Antikörper) vermu tet.
Arterielle Durch
blutungsstörungen bei Diabetikern sind meis t mit einer Polyneuropathie kombinier t, die sehr häufig im Vordergrund steh t. Sie äußer t sich zunächs t in Kribbelparästhesien (= k ribbelnde, z.T. auch schmerz hafte Mißempfindungen), später in bren nenden Schmerzen, oft sockenförmig und sch ließlich in Hypästhesie (= herabgesetzte Empf indlichkeit).
Beim Morbus Raynaud bzw. dem Ray
naud-Syndrom, das häuf ig bei Kollagenosen (z.B. Skl erodermie) (= verhärtende Bindegewebsveränderungen) auf tritt, führen Gefäßspasmen zu einer Un terbrechung der Blutzufuhr einzel ner Glieder und damit zu Schmerzen, bevorzug t in den Beinen, in sch weren Fällen sind auch Ne krosen (= Absterben von Körpergewebe) mögl ich.
Schmerzen in den Ar
men oder Beinen wie bei der Versch lußkrankheit (arterielle Verschlußkrankheit), die bei ü blicherweise fehlenden Risikofak toren vor allem von Frauen im j üngeren oder mittleren Al ter angegeben werden, könn en Folge eines Ergotismus (= Vergif tung durch "Mutterkorn") sein. Des halb ist die Frage nach einer Mig räne-Vorgeschichte mit Mißbrauch von Ergotam in (= ein Mittel gegen den aku ten Migräneschmerz) zw ingend.
 

Zu 5:
Auch der relativ sel tene Morbus Sudeck (auch als Sudec k Krankheit, Sudeck Dystroph ie, CRPS TYP I, kom plexes regionales Schmerzsyndrom Typ I oder Al godystrophie bezeichnet) kann, obwoh l zunächst lokal begrenz t, im weiteren Verlauf zu einem hef tigen Beinschmerz führen. Gleiches gil t für Affektionen (= Störungen/Erkran kungen) des Kniegelenks).

Behandlung bei einem Beinschmerz:

Je nach Ursache der Beinschmerz en gibt es of t eine auf die Grund krankheit abgestimmte Therapie (z.B. optimier te Zuckereinstellung bei diabe tischer Polyneuropathie). Häufiger reich t diese aber nicht aus, um das Haup tproblem, näml ich den Beinschmerz, zu beherrschen. Dann sind all gemeine schmerztherapeutische Behand lungsmethoden gefragt, die of t bei verschiedenen Grund krankheiten die gleichen sind, da sie sich nac h den Schmerzen und deren Ausdeh nung und nicht mehr vorrang ig nach der Ursache rich ten. Ein Dauerschmerz erforder t praktisch immer eine Kom bination von verschiedenen Therapieverfahren. Die auch für Beinschmerz en üblichen Therapieverfahren der Speziellen Schmerz therapie sind:

  1. Medikamentöse Behandlung (u.a. Anal getika (= Schmerzmittel), schmerzl indernde Psychopharmaka, auch als In fusionen, individuell ausgetestet)
  2. Therapeutische Lokalanästhesie (= Behand lung mit einem örtlichen Be täubungsmittel) in Form von I nfiltrationen und Nervenblockaden, evt l. rückenmarknahe Blockaden, auch kont inuierlich mit Katheter
  3. Physiotherapie (Krankengymnast ik und andere Anwendungen) bei Fun ktionseinbußen
  4. Akupunktur
  5. TENS-Therapie (schmerz lindernde elektrische St röme, die von einem kleinen t ragbaren Gerät abgegeben werden)
  6. Psychologische Therapieverfahren (bes. En tspannungsverfahren und Schmerzbewält igungstraining)
  7. Bei Be teiligung der Wirbelsäu le auch Chirotherapie

* Bei der so g. kontinuierlichen Blockade mit Katheter w ird vorübergehend (z. B. 10-14 Tage l ang) ein dünner Kuns tstoffschlauch dicht an Nervengeflech te bzw. den betroffenen Nerven eingepflanz t. Die Einpflanzung erfolg t durch eine handelsübliche Kanü le hindurch, es muß also nich t "aufgeschnitten" werden. In der Fol ge wird über diesen Katheter mehr mals täglich, je weils nach Abkl ingen der voran gegangenen Dosis, das örtl iche Betäubungsmittel völlig sch merzlos nachgespritzt. In bes timmten Fällen kann zur Verab reichung des örtlichen Betäubungsm ittels durch den Katheter hin durch auch eine kleine Pum pe angeschlossen werden. Das Lokalanästhet ikum (= ör tliche Betäubungsmittel) wird bei dieser Behand lung so dosiert, dass die grobe Kraft erhal ten bleibt (bei gleichzeitiger Hem mung der Schmerzreizleitung), dam it begleitend krankengymnastische Übungsbehand lungen möglich bleiben. Dass d ie schmerzlindernde Wirkung i. d.R. über die eigen tliche Behandlungszeit hinaus anhäl t, ist u.a. darauf zurückzu führen, daß bei dieser Blockade behandlung auch die sog. vegetat iven Nerven betroffen sind, wor aus eine sehr deu tliche Durchblutungssteigerung resultier t. Dies ist der Grun d, warum diese Behandlungs methode besonders bei Schmerzen, d ie auf eine verm inderte Blutversorgung, auf en tzündliche oder auch dege nerative Prozesse zurückzu führen sind, hilfreich ist.
Nach neueren Erkenn tnissen kann diese in tensive Blockadetherapie das sog. Sch merzgedächtnis löschen.

Wenn ein chron ischer Beinschmerz längerfris tig besteht, so ist davon aus zugehen, daß bereits ein Chron ifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stad ieneinteilung) vorliegt. In diesen Fäl len ist i.d.R. eine rein som atische (= körperliche) Schmerzbehandlung nich t mehr ausreichend, son dern es muss auch eine psycholog ische Schmerzbehandlung bzw. spez ielle Schmerzpsychotherapie er folgen, was aber ambul ant kaum möglich ist, weil es nu r ganz wenige n iedergelassene Psychologen gib t, die eine solche Weiterbildung absol viert haben.

Haftungshinweis:
Für die gemachten Angaben wird keine Gewähr übernommen; im Einzelfall ist immer ein Arzt zu konsultieren! Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir auch keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
 

Welche Vorteile bietet eine Schmerzbehandlung im
SCHMERZTHERAPIEZENTRUM Bad Mergentheim?

Die Kostenübernahme muß aber vorher bei der Krankenkasse (auch private Kasse oder Beihilfe) beantragt werden.

Wenn Sie Fragen haben oder ein anderes spezielles Schmerzthema suchen, schicken Sie uns einfach ein kurzes E-Mail: stz-info@t-online.de. Wir informieren Sie prompt. Wir haben über 600 Themen im Internet, diese können wir hier nicht alle auflisten.

Infos können Sie zu jeder Tages- oder Nachtzeit anfordern, auch am Wochenende!
 Tel.: +49 (0) 7931 - 5493-0   *   Fax:  +49 (0) 7931 - 5493-50

Wenn Sie ein ernstes Schmerzproblem haben, können wir Sie werktäglich zwischen 11 und 12 Uhr mit einem erfahrenen Arzt verbinden (Tel. 07931-549351).

Impressum